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Guten Morgen,
der abendliche Marsch über die Bettmeralp zum Kühboden war wieder einmal ein Zuckerl.
Uralte Almhütten, schöne Wälder und das glühende Matterhorn im Rücken - hinein ins Fiescher Mecka der Kilometerfresser.
Die Nacht war etwas unruhig:
der Berg- und Gletscherwind blies uns frisch ins Gesicht und eine riesige Herde Milka-Kühe, alle mit überdimensionalen Glocken bewaffnet, setzten sogar Achims Oropax Schach matt.
Ein saugutes Gefühl auf einer der besten Rennstrecken der Welt mitten auf dem Startplatz im Schlafsack zu liegen.
Jetzt kann sich Achim endlich mit seinen Weltcup-Erinnerungen bei Uli revanchieren!
Doch Uli kontert hartnäckig mit der Geschichte von seinem historischen Flug über Furka und Oberalp Paß.
Mal sehen wie weit wir heute kommen!
Die Nordwindmauer am Grimselpaß hat uns heute gehörig den Spaß verdorben. Eine undurchdringliche Barriere! Sogar für die Drachenflieger.
Das heißt im Klartext: auf Asphalt, zusammen mit hunderten durchgeknallten Motorrad-Junkies hinunter nach Gletsch und auf der anderen Seite den gleichen Höhenunterschied wieder hinauf zum Furkapaß.
Gott sei dank hat uns eine Sennerin einen schönen Wanderweg gezeigt.
Auf der stark befahrenen Straße wären wir wahrscheinlich durchgedreht.
Gleich hinterm Paß der erste X-Alpler, Kaoru Ogisawa aus Japan.
Ein freudiges Shake-Hands, ein paar Fotos, mehr Zeit blieb nicht. Wir drei mußten zu später Stunde noch einen Startplatz finden, Ogi um dem Eiger näher zu kommen und wir um einer ernueten kalten Biwacknacht bei Minusgraden zu entfliehen.
Gleitflug nach Tiefenbach, was nicht mehr im Einzugsbereich der eisigen Gletscherwinde liegt.
In einer Stunde können wir von hier morgen schöne Ostflanken erreichen von denen ein früher Start möglich sein sollte. Gute Nacht
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